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Elektronische Workflows

Konzeption und Umsetzung von Erweiterungen und neuen Modulen im Vorschlagswesen


Magna Steyr ist weltweit führender, markenunabhängiger Entwicklungs- und Fertigungs-Partner der Automobilhersteller. Mit hochflexiblen Entwicklungs- und Fertigungsstrategien bietet Magna Steyr den OEMs Lösungen für ein breites Spektrum von Leistungsumfängen. Von Teilumfängen bis zum Gesamtfahrzeug, von der Kleinstserie über die Spitzenabdeckung bis zur Volumenfertigung.

Bei Magna Steyr wird dem Thema Innovationsmanagement und dem innerbetrieblichen Vorschlagswesen ein hoher Stellenwert eingeräumt.
Um technologisch und prozesstechnisch am Puls der Zeit zu bleiben, werden Ideen der Mitarbeiter mit Hilfe eines elektronischen, webbasierten Workflows verwaltet. Innerhalb dieses Workflows werden alle neuen Ideen anhand der im Organigramm hinterlegten Unternehmensstruktur vollautomatisch den richtigen Führungskräften zugewiesen. Diese können dazu Stellungnahmen bzw. Bewertungen abgeben, um entweder selbst zu entscheiden, welche Einsparungen aus der Idee zu erwarten sind oder die Idee an andere Entscheider weiterzuleiten.

ACTIVE SOLUTION wurde als Partner für Konzeption und Umsetzung von Erweiterungen und neuen Modulen hinzugezogen. Dafür brachten die Experten von ACTIVE SOLUTION Know-how in den Bereichen Webentwicklung, PL/SQL Programmierung und Konzeption von webbasierten Lösungen mit.

Lösung

Im Rahmen des Projekts wurden mehrere hundert Änderungswünsche der Fachabteilungen aus dem Ideen- und Innovationsmanagement spezifiziert und implementiert. Neue Funktionalitäten wurden in Modulform umgesetzt. Als Beispiel sei hier der Abwesenheitsassistent erwähnt. Mit Hilfe dieses Moduls können Mitarbeiter – analog zur Funktionalität in Microsoft Outlook - Abwesenheiten im Workflow hinterlegen. Das System leitet Verbesserungsvorschläge automatisch an jene Personen weiter, die im Abwesenheitsassistenten als Stellvertreter für die Dauer der Abwesenheit hinterlegt sind. Dadurch wird nicht nur die Durchlaufzeit von Verbesserungsvorschlägen im System verkürzt, sondern auch die Zufriedenheit der Mitarbeiter/Einreicher verbessert. Wartezeiten durch Dienstreisen oder Urlaube gehören somit der Vergangenheit an.

Ein großer Schritt für das Verbesserungsvorschlagswesen war der Roll-Out an ein weiteres Tochterunternehmen, das seit Jänner 2006 den Workflow zur Verwaltung von Verbesserungsvorschlägen nutzt.

In diesem Projekt wurde nicht nur ein neuer Mandant in das System integriert, sondern auch die Oberflächen dynamisch an den jeweiligen Mandanten angepasst. Im Zuge des Maskenumbaus wurden auch die Eingabe-/Plausibilitätschecks mandantenspezifisch angepasst.
Die Fachabteilungen können einen Großteil der mandantenspezifischen Parameter, wie Feldbeschriftungen oder Berechnungsparameter selbst ändern.

Insgesamt werden die elektronischen Workflows zum Management von Ideen und Verbesserungsvorschlägen beim Kunden von ca. 8.000 Mitarbeitern genutzt, beim Tochterunternehmen des Kunden von ca. 800 Mitarbeitern.