Inhalt:
Erstellung eines Hochverfügbarkeitskonzepts
Ist-Analyse und Soll-Konzept für die SLAs eines Rechenzentrums
Das Land-, forst- und wasserwirtschaftliche Rechenzentrum wurde im Jahr 1968 vom damaligen Landwirtschaftsministerium ins Leben gerufen. Heute erbringt das LFRZ IT-Dienstleistungen für die österreichische Verwaltung.
Aufgrund von neuen Herausforderungen, hat sich das betroffene Rechenzentrum dazu entschlossen, die eigenen IT- und Applikationsverfügbarkeiten zu durchleuchten, Standard-SLAs zu definieren und seinen Kunden unterschiedliche SLAs in strukturierter Form anzubieten.
Zu diesem Zweck hat ACTIVE SOLUTION ein Konzept entwickelt, das die unterschiedlichen Varianten und Auswirkungen auf die IT- und Applikationslandschaft darstellt. Besonderes Augenmerk lag auf Desaster-, Recovery- und Hochverfügbarkeitslösungen, die allesamt auf Basis der tatsächlichen Bedürfnisse erarbeitet wurden, wobei zu jeder Maßnahme eine Wirtschaftlichkeitsanalyse erstellt wurde.
Ist-Analyse:
- Serverlandschaft
- Applikationslandschaft
- Security
- Connectivity (Internet, LAN, WAN)
- Backupkonzept
- Versorgung von Strom und Luft (Klima und Feuchtigkeit)
- Überprüfung der bestehenden Lieferantenverträge
- Vorhandene Sicherheit gegen (Hoch)wasser, Feuer, Stromausfall
Technische SWOT-Analyse der eingesetzten Systeme:
- Analyse der derzeitigen Verfügbarkeit
Erarbeitung eines Leistungskataloges für die verschiedenen Stufen der Verfügbarkeit:
- Aufbereitung von Checklisten für die Bedarfserhebung des Rechenzentrums mit seinen Kunden
- Unterstützung des Rechenzentrums bei der Erarbeitung der Anforderung seiner Kunden
- Erstellung von verschiedenen Ausfallsszenarien und damit verbundenen Verfügbarkeiten
- Investitionsabschätzung (Kosten zu Verfügbarkeit)
- Empfehlungen für diverse Livetests
- Empfehlung von Applikationsprioritäten; Betriebs-, Ausfalls- und Wartungszeiten
- Empfehlung der für die einzelnen Verfügbarkeiten nötigen SLAs mit Lieferanten
Empfehlungen der notwendigen SLAs gegenüber den Endkunden
GAP-Analyse zwischen IST-Stand und gewünschtem SLA:
- Darstellung des „Weges“ hinsichtlich HW, SW, Kosten vom IST-Stand zum jeweiligen SLA
Erstellung eines Soll-Konzeptes:
- Empfehlung von technischen Mindeststandards für das Rechenzentrum
- Empfehlungen für den technischen Aufbau des Gesamtsystems unter Berücksichtigung möglicher zukünftiger Aufgabenbereiche, sowie wirtschaftlicher Aspekte
- Investitionsabschätzungen (Hardware, Software und Dienstleistungen)