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Operatives Flughafensystem

Von der Analyse über die Implementierung bis zur Integration in das Gesamtsystem


Die Flughafen Wien AG ist eine der wenigen börsenotierten Flughäfen in Europa. Als Entwickler, Errichter und Komplettbetreiber des Flughafen Wien wird die gesamte damit im Zusammenhang stehende Dienstleistungspalette angeboten. Begünstigt durch die geografische Lage im Zentrum Europas, positioniert sich der Flughafen Wien als eine der wichtigsten Drehscheiben zu den florierenden Destinationen Mittel- und Osteuropas.

Das Projekt FlightExplorer war Teil des MACH-Neu-Programms des Flughafens, bei dem die gesamte, auf Bull Host basierte Software mit neuer Technologie und veränderten Geschäftsprozessen reimplementiert wurde. ACTIVE SOLUTION stellte bei diesem Projekt die Entwicklungsmannschaft, die sowohl Analyse, Design, Implementierung und Test des FlightBeans, als auch die Integration in das Gesamtsystem durchführte.

Lösung

Die dabei erstellte Komponente Flight-Bean ist das Kernsystem des Flughafens, in dem sämtliche Informationen über ein- und ausgehende Flüge (Flugpläne, Telex-Nachrichten, Bodenradarmeldungen...) zusammenfließen und zu einem taktischen Verkehrsbild verdichtet werden. Aus diesem Verkehrsbild werden dann die Rohdaten für viele weitere Prozesse und Software-Komponenten (Informationsmonitore, Anzeigetafeln, Tower, Cargo, Ramp, Weight and Balance, Verrechnung, etc.) erstellt.

Technisch gesehen handelt es sich dabei um ein verteiltes Echtzeitsystem unter Einsatz der J2EE-Technologie. Die einzelnen Komponenten kommunizieren synchron (RMI, http) bzw. asynchron (JMS) und werden grundsätzlich ausfallsicher in einem Cluster betrieben. Als Application Server kommt Bea Weblogic 8.1 zum Einsatz und als Datenbank Oracle 10g RAC.

Die Herausforderungen dieses Projekts lagen einerseits in der notwendigen funktionalen Konvergenz mit der bestehenden Host-Implementierung und andererseits in den heterogenen Schnittstellen. Die in sehr unterschiedlicher Qualität angelieferten Daten mussten innerhalb enger zeitlicher Grenzen zu einer gemeinsamen Datensicht verdichtet werden. Die Echtzeitfähigkeit auch unter Hochlast und die geforderten Verfügbarkeitswerte konnten trotz des hohen Verteilungsgrads des Gesamtsystems sichergestellt werden.

Technolgie

  • J2EE
  • Bea Weblogic
  • Oracle-DB